Jungle World

Jungle World

Linke Wochenzeitung

Die Jungle World ist eine überregionale linke Wochenzeitung aus Berlin. Sie verbindet kritische Berichterstattung und intellektuelle Debatten mit ironischen, satirischen und provokativen Elementen. 1997 entstand die Jungle World als Ergebnis eines politischen Streiks bei der Tageszeitung junge Welt. Anfangs richteten sich die Redakteurinnen und Redakteure in einer Wohnung in Berlin-Kreuzberg, der ehemaligen WG der Band Ton Steine Scherben, provisorisch ein und begannen die Produktion ohne Geld und mit geliehenen Computern. Die unmöglichste Wochenzeitung war geboren! In diesem Jahr feiert die Jungle World ihren 15. Geburtstag. Sie erscheint bundesweit mit einer Auflage von 16.000 Exemplaren.

lingua•trans•fair

Das Netzwerk für mehrsprachige Kommunikation

Übersetzen, Dolmetschen, Lektorieren, Untertiteln – das wollten wir machen. Doch wie sollten wir das konkret umsetzen? Die Übersetzungsbranche ist in besonderem Maße von Konkurrenz und Abgrenzung geprägt. Dem wollten wir etwas entgegensetzen und Raum für gegenseitige Hilfe und ein solidarisches Miteinander schaffen. Im Team hochwertige Arbeit zu fairen Preisen anzubieten, das war unser Ziel, als wir uns 2006 zusammenschlossen. Alle grundlegenden Entscheidungen treffen wir seither gemeinsam. Die anstehende Verwaltungsarbeit übernimmt jede*r von uns durch eine rotierende Außenrepräsentation, alias 'die Koordination'. In solidarischer Zusammenarbeit lernen wir voneinander und können für jedes Projekt problemlos die notwendigen Ressourcen mobilisieren. Auf Antrag fördert unser Netzwerk interessante Projekte, die nur über begrenzte finanzielle Mittel verfügen. Übersetzen, Dolmetschen, Lektorieren, Untertiteln – Wir sind das Netzwerk für mehrsprachige Kommunikation!

Umbruch Bildarchiv

Umbruch-Bildarchiv

Der großen Worte überdrüssig machten wir, die Umbruch-GründerInnen, uns 1988 auf die Suche nach einer anderen, einer Bildersprache. Einer Sprache, die der Lebendigkeit, mit der sich Menschen hier und anderswo wehren, gerecht wird. Wir fotografieren und archivieren Bilder von Nadelstichen gegen SpekulantInnen und BankerInnen; von Aktionen autonomer Bewegungen, vom Anti-AKW-Widerstand, dem Häuserkampf, der Selbstorganisierung von Flüchtlings- und antifaschistischen Gruppen – Gegenöffentlichkeit sogenannter Minderheiten. Mittlerweile beherbergt das Archiv rund 80.000 Fotos zu sozialen, kulturellen und politischen Brennpunkten. In Zusammenarbeit mit anderen FotografInnen, Gruppen und Initiativen veröffentlicht Umbruch seit 1999 Foto- und Videoberichte zu aktuellen Ereignissen – gegen die Unterbelichtung der linken Bewegung!